Dienstag, 11. August 2009

Unser Wochenende...

war sehr ereignisreich. Monsieur Pieps hat das erste Grillfest an der Isar erlebt und er war das erste Mal im Tierpark. Das hat ihn allerdings eher weniger beeindruckt. Nur die Paviane konnten ihn ein wenig begeistern. Wir Erwachsenen haben den Nachmittag im Tierpark sehr genossen und einiges gelernt, u.a. dass Bartschweine echt lässig und Känguruhweibchen die perfekten Tandemstillerinnen sind.


Ich zitiere die Infotafel vom Tierpark:
"Während bei den höheren Säugetieren die Jungtiere in der Gebärmutter (Uterus) heranwachsen und über den Mutterkuchen (Plazenta) durch das mütterliche Blut ernährt werden, haben die urtümlichen Beuteltiere eine äußerst ökonomische und zudem risikoärmere Fortpflanzungsstrategie entwickelt. Etwa 33 Tage nach der Befruchtung wird ein ca. 0,8 g schwerer und 1 cm langer Embryo geboren, der sich selbst aus den Fruchthüllen befreit. Auf einer Schleimspur, welche die Mutter von der Scheidenöffnung zum Beutel leckt, krabbelt der Winzling innerhalb von 3 Minuten mit Hilfe seiner bereits bekrallten Vorderarme entgegen der Schwerkraft in den Beutel. [...] Im Beutel sucht er eine der vier Zitzen mit seinem bereits gut entwickelten Geruchssinn, wobei die Zitzenspitze knospenartig anschwillt und ihn gleichsam festwachsen lässt. Mit Hilfe eines speziellen Zitzenmuskels wird ihm nun eine sehr eiweißreiche Milch injiziert. Diese Verbindung löst sich, wenn das Jungtier selbständig trinken kann. Mit 185 Tagen verlässt es erstmals und nach 235 Tagen für immer den Beutel und ist mit einem Jahr völlig selbständig. Kurz nach der Geburt dieses Embryos wird das Weibchen wieder gedeckt, die befruchtete Eizelle teilt sich mehrfach und bleibt als Blastozyste im Uterus liegen, solange das Junge saugt. Mit der zunehmenden Umstellung des Jungen von Milch- auf Grasnahrung lässt der Milchfluss nach und die Blastozyste entwickelt sich zum zweiten Embryo, der nach weiteren 31 Tagen geboren wird und nun seinerseits in den leeren Beutel krabbelt. Inzwischen trinkt das erste Junge hin und wieder noch an "seiner" Zitze. Und dabei geschieht ein zweites Wunder! Die mütterlichen Milchdrüsen produzieren jetzt zwei Sorten von Milch: eine eiweißreiche für den Winzling und eine energiereiche Fettmilch für das ältere Geschwisterjunge, das nun bereits 4-5 kg wiegt und noch ca. 125 Tage weitersaugt. [...]"
Na, wenn das nicht beeindruckend ist!?!

Einen schönen guten Abend wünscht Euch Mama Pieps

PS: Der Pieps hat heute tatsächlich Mamamamamamamammm gesagt ;-)

1 Kommentar:

  1. Ja ist das nicht süß, wenn die kleinen Mäuse anfangen zu prabbeln. Mein Kleiner hat sich auch vor knapp einem Monat beim Ins-Bett-Gehen auf mich geworfen und hat MAMA gesagt...

    PS: Stell Dir vor, war letzte Woche Stoff kaufen und werde mich dann mal an einen MeiTai wagen. Hab erstmal ne ganz einfache Nähanleitung genommen. Vielleicht wird der erste auch ersteinmal ein Puppen Mei Tai.Meine Große hat ja bald Geburtstag...
    Liebe Grüße Nancy

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